Prof. Dr. Alois Schmid, Historiker und Autor
Kulturpreis Doris Dörrie
Kulturpreis:
Prof. Dr. Alois Schmid, Historiker und Autor

Kulturpreis der Bayerischen Landesstiftung 2019

Prof. Dr. Alois Schmid, Historiker und Autor

"Der 1945 geborene Oberpfälzer war nach Studium und Promotion in Regensburg von 1974 bis 1988 als wissenschaftlicher Assistent in Regensburg und München tätig. Nach seiner Habilitation wirkte er als Privatdozent und ab 1988 als Professor für bayerische Landesgeschichte in Eichstätt und Erlangen, 1998 wurde er als Lehrstuhlinhaber an die LMU in München berufen, wo er bis zu seiner Pensionierung 2010 wirkte. Er ist Mitglied zahlreicher Kommissionen und Gremien, so der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Seine Forschungsschwerpunkte sind Politik-, Kirchen- und Kulturgeschichte Bayerns – insbesondere im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit. Schmid ist Autor und Herausgeber zahlreicher Monographien, Sammelbände und Aufsätze und hatte auch in der bayerischen Wissenschaftsorganisation wichtige Funktionen und Positionen inne. Er war von 1999 bis 2013 Schriftleiter der „Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte“ und Herausgeber des „Historischen Atlas von Bayern“ sowie seit 1999 Herausgeber des Standardwerks „Handbuch der Bayerischen Geschichte“. Schmid hat als akademischer Lehrer und Autor die Erforschung der bayerischen Vergangenheit über Jahrzehnte maßgeblich mitgeprägt. Er hat sich auch in Vorträgen, bei Tagungen
und in den Medien über den akademischen Bereich hinaus als Vermittler historischen Wissens für ein breiteres Publikum im gesamten Spektrum der Landeshistorie profiliert."

Auszug aus der Laudatio

Senta Berger, Schauspielerin und Filmproduzentin
Kulturpreis Konstantin Grcic
Kulturpreis:
Senta Berger, Schauspielerin und Filmproduzentin

Kulturpreis der Bayerischen Landesstiftung 2019

Senta Berger, Schauspielerin und Filmproduzentin

"Die Preise der Bayerischen Landesstiftung sind ein symbolisches Dankeschön des Landes an Persönlichkeiten, die sich in den Bereichen Umweltschutz, Soziales und Kunst und Kultur besondere Verdienste erworben haben. Dieses Dankeschön ist auch dann angezeigt, wenn die Persönlichkeit bereits zahlreiche Ehrungen und Preise entgegengenommen hat, wie das bei Frau Senta Berger der Fall ist. […] Senta Berger, die auch sprachlich bekennende Wienerin mit einer Vorliebe für Berlin, die Geburtsstadt ihres Gatten Michael Verhoeven, ist seit Jahrzehnten eine der bekanntesten und beliebtesten Schauspielerinnen im deutschsprachigen Raum. Und nicht zuletzt eine der Besten. Die
Kritiker bescheinigen ihr – Zitat aus der FAZ – sie „besteche durch intensives, hintersinniges Spiel“. Viele Charaktere, die sie in diesen vielen Jahren dargestellt hat, sind uns allen im Gedächtnis haften geblieben: die „Mona“ in „Kir Royal“ zum Beispiel, die „schnelle Gerdi“ und natürlich die „Kriminalrätin Dr. Prohacek“ in „Unter Verdacht“. Diese Frauen sind intelligent, charmant, selbstbewusst und vor allem: sie zeigen Haltung. Und damit entsprechen diese Frauen ziemlich genau der Künstlerin, die sie darstellt. […] Sich mutig für Anliegen zu engagieren, die ihr wichtig sind, ist auch ein Kennzeichen von Senta Berger. Diese Anliegen können der Erhaltung der Natur gelten, sie können sozialer Art sein wie ihr Einsatz für Menschen, die an Leukämie erkrankt sind oder politischer – wie
ihr Engagement für Zivilcourage und gegen Ausländerfeindlichkeit."

Auszug aus der Laudatio

Veronika Eberle, Geigerin
Kulturpreis Josef E. Köpplinger
Kulturpreis:
Veronika Eberle, Geigerin
Die Entgegennahme des Preises erfolgte stellvertretend
durch die Eltern der Preisträgerin.

Kulturpreis der Bayerischen Landesstiftung 2019

Veronika Eberle, Geigerin

„Veronika Eberle ist einer der ganz großen Künstlerinnen unserer Zeit. Sie wurde 1988 in Donauwörth geboren und wuchs dort auf. Ihre Ausbildung erhielt die junge Geigerin im Wesentlichen in München, zunächst am Richard-Strauss-Konservatorium durch Olga Voitova, danach privat bei Christoph Poppen und schließlich bis 2012 bei der legendären Ana Chumachenko an der Münchener Musikhochschule. Veronika Eberle besticht besonders durch ihr natürliches Spiel, ihre Ehrlichkeit und Authentizität als Künstlerin. Dabei sind die mühelose Beherrschung ihres Instruments, Klangschönheit und Farbenvielfalt so selbstverständlich, dass sie keine Rolle auf dem Podium zu spielen scheinen und man mit dieser Künstlerin einfach nur in die Musik eintauchen kann. Schon im jugendlichen Alter debütierte Veronika Eberle bei den Salzburger Festspielen unter Simon Rattle, der so etwas wie ein Mentor für die Geigerin wurde. […] Sie spielte in Deutschland mit den Rundfunksinfonieorchestern, den Bamberger Symphonikern, dem Frankfurter Museumsorchester, den Berliner Philharmonikern sowie international u. a. mit dem Tonhalle Orchester Zürich, den Prager Symphonikern, dem Rotterdams Philharmonisch Orkest, NHK-Sinfonieorchester Tokio, […] dem London Philharmonic
Orchestra, Philadelphia Orchestra u.v.m. […] Veronika Eberle ist eine Ausnahmeerscheinung auf dem heutigen Musikmarkt. Charmant und liebenswürdig begegnet sie den Menschen und auch ihrem Publikum. Sie ist völlig unprätentiös und strahlt dabei durch höchstes Können und Kompetenz eine natürliche Autorität aus. […]“

Auszug aus der Laudatio

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