Die heutige Pfarrkirche "Maria Himmelfahrt" war bis zur Säkularisation 1803 die Kirche des
Zisterzienserklosters Fürstenzell.
Es liegt, durch dichte Waldgebiete abgeschieden, in einer weiten Senke
des Hügellandes zwischen Inn und Donau. Vom gotischen Gründungsbau hat sich nichts erhalten.
Abt Stephan Mayr beauftragte 1740 Johann Michael Fischer aus München mit einem Neubau. Die ihm
aufgegebene Verwendung der zuvor von anderer Seite angelegten Grundmauern führte bereits während
der Bauzeit zu großen statischen Schwierigkeiten, auch heute noch das Hauptproblem bei der Restaurierung.
Die Maßnahmen umfassten die statische Sanierung des Baues und die Innenrestaurierung mit dem
Ziel, den Originalzustand des Rokokobaues wiederherzustellen. Durchgeführt wurden unter anderem die Verlegung einer
Fußbodenheizung, Reinigung des Freskos, Überfassung des Stucks, Ausbau der Chororgel und Bodenlegearbeiten.
Gefördert mit 306.775 €
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